
Die Forster Radrennbahn 1906
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Die Forster Radrennbahn wurde am 17. Juni 1906 mit einem Steherrennen vor rund 10 000 Zuschauern eroeffnet. Erbauer war der Forster Bauunternehmer Adolf Dernack. Die Bahn erwies sich in den folgenden Jahren als besonders geeignet fuer die Steher; die prominentesten unter ihnen fuhren in Forst: Thaddaeus Robl, Arthur und Leon Vanderstuyft (Belgien), Walter Sawall, Piet Dickentman (Niederlande), Walter Lohmann, Erich Metze und viele andere.
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"Strich durch die Rechnung" mit Heinz Ruehmann gedreht.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bahn als Drillplatz genutzt und sehr stark beschaedigt. Im August 1951 wurde die Bahn wieder zum Training freigegeben; am 20. Mai 1952 wurde die renovierte Bahn oeffentlich eingeweiht. Zum ersten Steherrennen am 29. Juni 1952 kamen 14.000 Zuschauer; Sieger wurde Gerhard Huschke.
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Zur 700-Jahr-Feier der Stadt Forst ein Jahr spaeter konnte die Radrennbahn mit neuem Zementbelag wieder in Betrieb genommen werden. In den 1980er Jahren musste sie jedoch erneut geschlossen werden. Im Mai 1986 wurde die Radrennbahn nach einer Sanierung wiedereroeffnet.
Letztmalig saniert wurde die Bahn von 1992 bis 1994 fuer 1,4 Millionen Mark. In den Jahren 1996, 1998 und 2009 fanden Europameisterschaften der Steher in Forst statt. Ausserdem war die Forster Radrennbahn in den folgenden Jahren mehrmals Austragungsort fuer Deutsche Meisterschaften der Steher. Zu diesem Zweck schaffte die Radrennbahn acht zu Schrittmachermaschinen umgebaute Motorraeder der Marke MZ an, in verschiedenen Farben mit farblich passenden Anzuegen fuer die Schrittmacher.

Die Radrennbahn wird heute multifunktional genutzt.
Der Innenraum dient auch als Reitstadion.

